Unser Amt
Das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt Stuttgart (CVUA) beschäftigt rund 200 Mitarbeiter, die ein hochqualifiziertes Team aus
- wissenschaftlichen Sachverständigen (Lebensmittelchemikern, Chemikern, Tierärzten, Biologen)
- technischen Mitarbeitern
- und der Verwaltung bilden.
Die Fachgebiete und ihre Laboratorien, die den neuesten Anforderungen entsprechen, sind in zwei Dienstgebäuden auf ca. 14.000 Quadratmetern Nutzfläche untergebracht. In der Schaflandstraße 3/2 befindet sich der Bereich der amtlichen Lebensmittelüberwachung und in einem neu erbauten Gebäude in der Schaflandstraße 3/3 der tierärztlich-diagnostische Bereich. Durch den Einzug der Tierärzte in diesen Erweiterungsbau im November 2000 wurde die 1997 auf dem Papier vollzogene Zusammenlegung der ehemaligen Chemischen Landesuntersuchungsanstalt Stuttgart mit dem Staatlichen Tierärztlichen Untersuchungsamt Stuttgart räumlich in die Tat umgesetzt. Zu den wichtigen Aufgaben des CVUA zählen die Untersuchung und die anschließende wissenschaftliche Bewertung von
- Lebensmitteln, Bedarfsgegenständen, kosmetischen Mitteln und Tabakwaren,
- der Umweltschutz,
- die Tierseuchendiagnostik sowie
- die Erhaltung der Tiergesundheit.
Wissenschaftliche Kompetenz und ein anspruchvolles Qualitätsmanagement bilden dabei die Basis in allen Arbeitsbereichen.
Was macht das CVUA selbst für den Umwelt- und Gesundheitsschutz?
Neben der Erfüllung unserer Aufgaben steht die Gesundheit unserer Mitarbeiter, die Minimierung eigener Umweltbelastungen und die Zuverlässig- und Funktionstüchtigkeit der Messgeräte an oberster Stelle. Die moderne Haus- und Gebäudetechnik sorgt deshalb für die Be- und Entlüftung der Laboratorien mit gefilterter und nach Bedarf erwärmter, gekühlter oder befeuchteter Luft. Außerdem kann die Luft über Aktivkohlefilter gereinigt werden. Ein geschlossener Kühlwasserkreislauf spart Trinkwasser und dient damit ebenso wie die Lösungsmittelrückgewinnung und Wärmerückgewinnung der Energieeinsparung und der Kostensenkung und damit dem Umweltschutz. Die Abluft bestimmter Laboratorien kann zusätzlich über Schwebstoff- und Aktivkohlefilter gereinigt werden. Entionisiertes Wasser wird durch Umkehrosmose und Ionenaustauscher selbst hergestellt. Ein zentrales Gaslager außerhalb der Gebäude versorgt die Laboratorien mit allen benötigten 16 Sondergasen. Gesundheit- und Umweltschutz wird auch im Neubau großgeschrieben. So sorgt die Abwasserdesinfektionsanlage dafür, dass die keimbelasteten Abwässer nur im entkeimten Zustand in das öffentliche Abwassernetz eingeleitet werden. Wo mit krankheitserregenden Keimen gearbeitet wird, sind selbstverständlich Sicherheitslaboratorien erforderlich. Dieser vollklimatisierte Laborbereich der Sicherheitsstufe L3 befindet sich im 1. Obergeschoss des Neubaus und ist nur über eine Schleusenanlage zugänglich. So kann die Kontamination der Umwelt mit den hier nachzuweisenden hochinfektiösen Erregern (z.B. ESP - Europäische Schweinepest) vermieden werden.