Historie

Ein kurzer geschichtlicher Abriss

1883 - 1898

Gründung des bakteriologischen Laboratoriums des Königlichen Medizinalkollegiums im Katharinenhospital.

1884
Unterbringung des bakteriologischen Laboratoriums in einem Gartengebäude der Landeshebammenschule, erstmals Besetzung mit einem Tierarzt.

1896
Zusammenlegung des Medizinalkollegiums und des bakteriologischen Laboratoriums im Gebäude Alter Schlossplatz 1 in Stuttgart (Marstall - "Neuer Bau"; heute: Markthalle).

1898
Gründung einer chemischen Abteilung im Königlichen Medizinalkollegium durch den Erlass des Königlichen Ministeriums des Inneren. Benennung dieses Gesamt-Instituts für chemische und bakteriologische Analysen in "Hygienisches Laboratorium des Königlichen Medizinalkollegiums".
Aufgaben:

  • bakteriologische, mikroskopische und chemische Untersuchungen sowie Begutachtung der Proben
  • Nahrungsmittelkontrolle und Trinkwasseruntersuchungen

 

1908 - 1918

1908
Neubau der Gebäude Azenbergstraße 14 und 14a in Stuttgart auf dem Gelände des ehemaligen Nill'schen Tiergartens, Umzug im Winter 1910/11.

1911
Inbetriebnahme der Gebäude Azenbergstraße durch die ganze Behörde des Königlichen Medizinalkollegiums.
Unterbringung des Kollegiums im Vorgebäude und des Hygienischen Laboratoriums im Hintergebäude.

 

1919 - 1932

1919
Auflösung des Medizinalkollegiums.
Das Gesundheitswesen und die Veterinärverwaltung werden im Ministerium des Inneren neu organisiert. Es werden drei eigenständige Untersuchungseinrichtungen gebildet: das Chemische Landesuntersuchungsamt, das Medizinische Landesuntersuchungsamt (MLUA) und das Tierärztliche Landesuntersuchungsamt (TLUA).

1922
Gründung der Stuttgarter Tierärztlichen Gesellschaft.

1932
Zusammenlegung des Chemischen Landesuntersuchungsamtes mit der Chemischen Anstalt des Landesgewerbeamtes.
Die Chemische Anstalt des Landesgewerbeamtes war einst das Chemische Laboratorium der Königlichen Zentralstelle für Gewerbe und Handel in Stuttgart, das 1850 gegründet wurde.

 

1933 - 1957

Kriegsverluste durch Fliegerbomben.
Umfangreiche Zerstörungen hauptsächlich des Labortraktes.

1947 - 1951
Wiederaufbau der alten Laborgebäude in der Azenbergstraße. Neue Namensgebung: Chemische Landesuntersuchungsanstalt Stuttgart (CLUA).

1950 - 1955
Einrichtung einer Besamungsstation im Tierärztlichen Landesuntersuchungsamt (TLUA) zur Deckseuchenbekämpfung.

1957
Umbenennung des TLUA in Staatliches Tierärztlichen Untersuchungsamt Stuttgart (STUA).

 

1970 - 1986

1970
Erneute Trennung von Überwachungsaufgaben:
Die Chemische Landesuntersuchungsanstalt Stuttgart und das Landesgewerbeamt, Chemisch-Technisches Prüfamt, existieren nun getrennt voneinander.

1975
Umzug der Chemischen Landesuntersuchungsanstalt Stuttgart in das Behördenzentrum am Berliner Platz.

1978
Auszug des Medizinischen Landesuntersuchungsamtes aus dem Gebäude in der Azenbergstraße 16.

1982 - 1986
Umbau des Staatlichen Tierärztlichen Untersuchungsamtes.
Gesamtrenovierung der Azenbergstraße 16 durch die Architekten G. und G. Mahron.

 

1993 - 2000

September 1993
Umzug der Chemischen Landesuntersuchungsanstalt Stuttgart in das Dienstgebäude in der Schaflandstraße in Fellbach. Neue Bezeichnung: Chemische Landesuntersuchungsanstalt Stuttgart, Sitz Fellbach.

Januar 1997
Zusammenschluss der Chemischen Landesuntersuchungsanstalt Stuttgart, Sitz Fellbach, mit dem Staatlichen Tierärztlichen Untersuchungsamt Stuttgart und Bildung des Chemischen und Veterinäruntersuchungsamtes Stuttgart, Sitz Fellbach, (CVUA) mit zwei getrennten Dienstgebäuden.

Januar 2000
Verlegung der Lebensmittelabteilung des Chemischen Instituts im Amt für Umweltschutz der Landeshauptstadt Stuttgart zum CVUA durch Beschluss des Stuttgarter Gemeinderates im Frühjahr 1999.

November 2000
Fertigstellung des Erweiterungsbaus des CVUA neben dem bestehenden Gebäudekomplex an der Gemarkungsgrenze zwischen Fellbach und dem Ortsteil Schmiden und Bezug durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ehemaligen Außenstelle in der Azenbergstraße in Stuttgart.

 

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