Migration von Druckfarbenbestandteilen in Lebensmittel: eine Bestandsaufnahme

Ein Bericht aus unserem Laboralltag

Die Krise um den Photoinitiator „ITX“ hat die Problematik der Migration von Druckfarbenbestandteilen aus Verpackungsmaterialien in Lebensmittel in den Fokus von Politik und Öffentlichkeit gerückt. Dieser Stoff ist jedoch nur einer von vielen, der bei der Bedruckung von Lebensmittelverpackungen eingesetzt wird.

Schmuckelement.

 

Mit dem vom BMELV geförderten ProjektAusmaß der Migration von Druckfarbenbestandteilen aus Verpackungsmaterialien in Lebensmittel“ erfolgte eine Bestandsaufnahme über Art und Menge des Übergangs von Druckfarbenbestandteilen auf Lebensmittel. Die Durchführung erfolgte durch das CVUA Stuttgart in Zusammenarbeit mit der LUA Sachsen Dresden, der TU Dresden und dem Kantonalen Labor Zürich. Als Resultat der Ergebnisse wird derzeit eine Änderung der nationalen Bedarfsgegenständeverordnung („Druckfarbenverordnung“) diskutiert, mit welcher eine Liste der für Druckfarben zulässigen Stoffe für Lebensmittelkontaktmaterialien verbunden wäre.

Die Finanzierung des Vorhabens erfolgte durch das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) über die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE).Der Abschlussbericht des Projektes kann auf der Homepage der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) kostenlos heruntergeladen werden.

Anmerkung: Die im Abschlussbericht zitierten Anlagen können aufgrund der Vertraulichkeit der enthaltenen Daten leider grundsätzlich nicht der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

 

Ausmaß der Migration von Druckfarbenbestandteilen aus Verpackungsmaterialien in Lebensmitteln
(838 KB).

Bildnachweis:

Regenbogenfarben, Kurt Michel, Pixelio.de, Image-ID=142015.

 

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Autor(en): Dr. Antje Harling, Diane Fügel.

 

Bericht erschienen am 18.10.2012 15:51:33

Zuletzt aktualisiert am 23.10.2012 15:08:32